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Primacom neutral 04.12.2001
Merrill Lynch
Die Experten des Investmenthauses Merrill Lynch bewerten die Aktie des deutschen Kabelfernsehanbieters Primacom (WKN 625910) unverändert neutral.
Das Unternehmen habe vor kurzem seine berichtigten Zahlen für das 3. Quartal veröffentlicht. Bei einem Umsatz in Höhe von 41,8 Millionen Euro, belaufe sich der Gewinn vor Zinsaufwand, außerordentlichem Ergebnis, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) demnach auf 18,6 Millionen Euro. Die Erwartungen der Analysten, die von einem EBITDA von 17,7 Millionen Euro ausgegangen waren, seien somit bestätigt worden. Des weiteren sei bei der Veröffentlichung ein Nettoverlust des Quartals von 27,9 Millionen Euro angegeben worden.
Auch die tatsächlichen Nettoschulden von 813 Millionen Euro und die Zahl der CATV Abonnenten von 1,314 Millionen hätten die Einschätzung der Experten getroffen. Für das Jahr 2001 sei ein Anstieg des Umsatzes von 164 Millionen Euro auf 160 Millionen Euro zu verzeichnen.
Nach Vorhersage der Analysten gilt für das Geschäftsjahr 2002 eine ähnlicher Verlauf wie für 2001. Ein Unterschied sei jedoch in der Reduzierung des Investitionsaufwands des Unternehmens von 86 Millionen Euro auf 65 Millionen Euro zu finden. Ursache dieses Rückgangs sei die Einschränkung der Expansion innerhalb Deutschlands. Außerdem plane das Unternehmen nach Informationen der Experten sein neues Produkt ResTel Services mit Beginn des nächsten Jahres in Gang zu setzen und den Service der Geschäftsdatenverarbeitung im Verlauf von 2002 in Deutschland einzuführen.
Trotz der soliden Zahlen für das dritte Quartal, bestehe eine gewisse Unsicherheit über die Position die Primacom bei der Konsolidierung des deutschen Netzes einnehmen werde. Insbesondere die offensichtlich hinausgezögerten Gespräche über eine Fusion mit UPC Germany würden dabei eine Rolle spielen.
Diese Einschätzung veranlaßt die Investmentbanker von Merrill Lynch die Aktie von Primacom zwar langfristig mit dem Rating "akkumulieren" zu versehen, mittelfristig jedoch neutral einzustufen.
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